Es ist soweit: der erste Freiwilligenfreitag! Die erste Person, die wir vorstellen ist Teil unseres Sprechendenteams: Ben Bambynek. Der Weltenbummler verbrachte acht Monate in Bolivien und engagiert sich jetzt im Goethe-Institut in Düsseldorf. Einen kleinen Einblick in das Leben eines Freiwilligen.

ben

Ben, warum hast du diese Einsatzstelle gewählt?
Während meines Aufenthaltes in Bolivien habe ich eine wunderbare, andere Kultur kennengelernt, die mich sehr begeistert hat. Bei der Arbeit im Goethe-Institut habe ich viel Kontakt zu Menschen aus allen Teilen der Welt und lerne viel über die verschiedenen Kulturen. Eine absolute Bereicherung.

Wie sieht denn dein Arbeitstag aus?
Zu meinen Hauptaufgaben gehört das Erarbeiten eines monatlichen Freizeitprogrammes. Meine Mitfreiwilligen und ich organisieren, z.B. Karten fürs Theater, reservieren Bowlingbahnen oder planen Tagesausflüge in andere Städte. Dieses Programm führen wir dann auch selber aus, d.h. wir gehen zusammen mit den Kursteilnehmern zu den verschiedenen Aktivitäten. Und was gibt es besseres als eine Gruppe, die verschiedener nicht sein könnte, bei einer Runde Bowling besser kennenzulernen und Geschichten aus ihrer Heimat zu hören?

Wenn du jetzt kein FSJ-Kultur machen würdest, würdest du…?
Dann würde ich in Landau Psychologie studieren.

Von welchem Erlebnis erzählst du deinen Enkelkindern noch in 80 Jahren?
Das schönste Erlebnis war, als ein Kursteilnehmer am Ende seines Kurses zu uns kam und uns für unsere Arbeit gedankt hat. Er dachte, Deutsche seien immer so unterkühlt und zu seriös, aber während er mit uns unterwegs war, wurde er vom Gegenteil überzeugt. Es hat mich sehr gefreut dieses Klischee widerlegen zu können und jemandem gezeigt zu haben, dass wir doch nicht so schlimm sind, wie vielleicht manch einer glauben mag.

Wie hat sich dein Leben verändert?
Bis jetzt hat sich mein Leben nicht gravierend geändert. Allerdings merke ich, wie sich meine Arbeitseinstellung ändert. Während der Schulzeit war ich sehr chaotisch, habe kaum Ordnung gehalten, jetzt, da ich nicht mehr zu Hause lebe und am Arbeitsplatz viele Dinge organisieren muss, arbeite ich deutlich ordentlicher und sorgfältiger als zuvor.

Immer in deiner Tasche hast du..
Meinen grünen Goethe Ordner, in dem sich allgemeine Informationen zum Arbeiten in der Einsatzstelle befinden und mein Mittagessen.

An einem freien Tag…
Schlafe ich gerne aus und verbringe den Tag a la Netflix and chill oder treffe mich mit Freunden.

Dein größter Traum:
Mein größter Traum wäre es die Welt zu bereisen und die Kulturen, die ich hier oberflächlich kennenlerne, einmal hautnah im fremden Land zu erfahren, denn die Erfahrungen, die man so sammelt, sind die wertvollsten.

Warum bist du im Sprechendenrat und was motiviert dich dazu?
Ich bin im Sprechendenrat, weil ich es wichtig finde, den Freiwilligendienst zu vertreten, zu fördern und Position zu beziehen. Außerdem interessiert mich die Arbeit als Sprecher, Vertreter einer Gruppe, wie die unserer Freiwilligen.
Mein Ziel ist es in erster Linie eine funktionierende Basis des Sprechendensystems zu etablieren, sodass im neuen Jahr die nächste Generation Freiwillige auf ein intaktes Fundament zurückgreifen kann, um ihre Ziele umzusetzen.

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