Wie kam es dazu, dass du dich für diesen Arbeitsplatz entschieden hast?

Mein Plan A war ganz normal das Abitur zu machen um bei der Auswahl der Uni und des Studiengangs freie Wahl zu haben. Leider hatte ich aber einige Probleme mit verschiedenen Lehrern und auch meine Motivation ließ immer mehr nach. Also suchte ich nach einer guten Alternative, mit der ich leben konnte – auch ohne Abi. Diese Alternative sah so aus, dass ich nach der 11. Klasse mit dem schulischen Abschluss Fachhochschulreife von der Schule ging und mich nach einem einjährigen Praktikum umsah, um auch den praktischen Teil der Fachhochschulreife zu bekommen. Bei dieser Suche landete ich zufällig auf der Internetseite des FSJ Kultur. Also habe ich mich beworben, bin so im Hasper Hammer gelandet und schließe das FSJ im August mit der vollständigen Fachhochschulreife ab.

Womit beschäftigst du dich an einem typischen Arbeitstag und was macht dir am meisten Spaß?

Mein Tagesablauf sieht jeden Tag anders aus. Normalerweise komme ich als erste ins Büro und nutze die Zeit um Emails zu beantworten. Anschließend spreche ich mit meiner Kollegin den Tag durch, was gemacht wurde und was noch erledigt werden muss. Das hängt immer davon ab, welche Schulklassen und Projektgruppen wir erwarten und welche Veranstaltungen anstehen. Da das Hauptaugenmerk meiner Einsatzstelle auf Comedy- und Kabarettveranstaltungenliegt, sind meine Aufgaben meist Diverses mit den Künstlern zu klären, die Technik zu betreuen und einfach da zu sein, wenn grade jemand gebraucht wird. Am meisten Spaß machen natürlich die Veranstaltungen selbst. Wann hat man sonst die Möglichkeit Kabarettisten und Comedians wie Bill Mockridge, Dave Davis oder Hennes Bender backstage zu erleben und mit ihnen über das Leben auf der Bühne zu reden.

Wärst du jetzt nicht mit all dem beschäftigt in Form des FSJs, würdest du…?

Ich würde eine Ausbildung zur Fotografin oder ein Fotografiestudium machen wollen. Die Arbeit eines Kulturmanagers, die ich in meiner Einsatzstelle hautnah erlebe, macht viel Spaß und wird immer eine Berufsmöglichkeit sein. Aber meine Leidenschaft ist die Fotografie und diese würde ich gerne zum Beruf machen.

Von welchem Erlebnis im FSJ erzählst du noch in 10 Jahren?

Wenn mich jemand fragt, warum ich das FSJ weiterempfehle, ist die Antwort jedes Mal wegen der Seminare. Das Vertrauen innerhalb meiner Seminargruppe überrascht mich immer wieder aufs Neue, aber ich habe es echt zu schätzen gelernt. Ich habe so viele tolle unterschiedliche Menschen kennengelernt, die alleverschiedene Talente haben. Wir ermutigen uns immer wieder gegenseitig und motivieren uns. Das hätte ich anfangs nie für möglich gehalten. Zusammen sind wir einfach eine wirklich coole Gruppe und ich hoffe wir verlieren den Kontakt nach dem FSJ nicht.

Und wenn du dann mal frei hast…

Wenn ich frei habe, schlafe ich erstmal aus und lasse alles ein bisschen langsamer und weniger hektisch angehen. Manchmal unternehme ich etwas mit meinen Freunden oder meiner Familie. Hin und wieder nehme ich mir aber auch einfach Zeit für mich, um alles Mögliche zu erledigen.

Was nimmst du immer mit zur Arbeit?

Grundsätzlich ist immer Kaffee und ein gutes Buch dabei. Ich pendle jeden Tag zwischen Bochum und Hagen hin und her. Da muss man die Zeit in der Bahn irgendwie rumkriegen.

Dein größter Traum?

Ich möchte irgendwann mit meinen Fotografien meinen Lebensunterhalt verdienen können. Ein eigenes Studio oder eine kleine Galerie ist mein größter Traum.

Was macht dich unverwechselbar?

Ich bin für jeden da und helfe, wo ich kann. Das ist eine Eigenschaft, die besonders in meiner Einsatzstelle sehr sehr gut ankommt.

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